Unterrichten war schon immer da.
Vor Veakey Labs gab es Basketballtraining, Nachhilfe, ein Jahr Technologieunterricht während Covid, Vertretungen in einem Ausbildungszentrum in Genf, einen Sommer an einer Sekundarschule. Über 480 begleitete Jugendliche insgesamt, über alle Unterrichtskontexte hinweg. Wissen weiterzugeben kam lange vor dem Code.
Die Technik kam nach und nach dazu: Infrastruktur, Programmierung, bis hin zu einem Discord-Bot, verbunden mit einer Suchmaschine und einer KI, gebaut zusammen mit meinen Schüler:innen.
Und dann war da diese Bushaltestelle, während man wartete, bis die Kinder in den Bus zum Skifahren stiegen. Neben mir jemand, der komplett neu anfangen wollte: nach einer Karriere im Radio, hinein in den Code. Drei Sessions von je zwei bis drei Stunden später programmierte diese Person selbstständig. Docker, .NET Core, Angular: eine erste Session, die um 23 Uhr endete, ohne einen einfachen Datenbankfehler gelöst zu haben, dann die nächste, bei der alles klick machte. Nicht weil sie besonders begabt war. Weil wir im eigenen Tempo an einem echten Projekt gearbeitet haben, nicht an einer Übung.
Der Funke ist immer derselbe, ob auf einem Basketballplatz oder vor einem Terminal: er entsteht, wenn man aufhört, einem Kurs zu folgen, und anfängt, etwas Eigenes zu bauen.
Lernen hängt von vielem ab: vom Kontext, von der Tagesform, und vor allem vom eigenen Tempo — ein 8-Jähriger lernt nicht wie ein Erwachsener, der neu anfängt. Deshalb bleiben die Gruppen klein: um genug Zeit zu haben, je nach Person anders zu vermitteln, statt allen denselben Kurs vorzusetzen.
Veakey Labs Academy ist diese Überzeugung in der Praxis: kleine Gruppen, menschliches Tempo, echte Projekte, ob du 8 bist und dein erstes Spiel programmieren willst, oder ob du komplett neu anfangen willst, wie diese Person an der Bushaltestelle.
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